1 Jahr alt - und jetzt????

Mein Kind kann sich jetzt drehen, robben, krabbeln, sitzen, knien, stehen, laufen.

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1 Jahr alt - und jetzt????

Beitragvon JacquesMama » 10. Februar 2010, 21:35

Hallo ihr Lieben,
mein Sohn wurde gestern ein Jahr alt!! Es war eine schöne Feier und er hat sich super über seine Geschenke gefreut.
Aber ich frag mich jetzt (mag vielleicht doof klingen) was nun kommt.....
Wie gehts in diesem Jahr jetzt weiter?
Wie schnell wachsen die Kleinen in dem Alter?
Wie lange braucht er noch seine Flasche Milch zum Einschlafen? Kann das in einem Jahr auch noch so sein das er sie braucht?
Sorry für die blöden Fragen.
Aber über Babys gibt es zig Bücher, über Kinder ab 1 Jahr aber kaum welche....
Wie ist das mit Sprechen-und Laufenlernen? Muß ich mit ihm üben oder geht das alles von allein??
Danke für eure Antworten und Tipps!
Lg,sabine
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Re: 1 Jahr alt - und jetzt????

Beitragvon moja mala » 10. Februar 2010, 22:25

Erst mal Herzlichen Glückwunsch an deinen Kleinen!!!

Das Laufen lernen und Sprechen kommt,meistens von allein.Ich habe meinem Kleinen viel Vorgelesen,das fand er toll und hat auch immer versucht das nach zu plappern.Aber jedes Kind ist anders.

Wie lange dein Sohn die Milch noch braucht,hängt von ihm allein und auch ein bißchen von dir ab.Wenn du ihm sie lange weiter gibts,dann kann es sein,das er sie noch mit 2 zum Einschlafen will.Ich denke aber das es besser ist wenn er seine Milch nicht im Bett bekommt,sondern davor.Denn Kinder die im Bett trinken finde ich nicht so toll.Ist auch nicht gut für die Zähne,wenn sie mit Flasche ins Bett gehen und dann trinken können wenn sie wollen.Viele trinken nur aus reflex dann.Denn ich denke mal,du wirst ja im schlaf auch nicht trinken oder?

Am besten ist wenn du den rest einfach auf dich und deinen Sohn zukommen läßt.Denn so könnt ihr auch gemeinsam das neue Jahr entdecken und euch gemeinsam freuen,wenn was klappt.Aber bitte stresse dich nicht so doll,wenn andere erzählen das ihre Kinder ja das und das schon können.Jedes Kind ist anders und entwickelt sich ganz individuell.

Lg moja mala
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Re: 1 Jahr alt - und jetzt????

Beitragvon Miran » 10. Februar 2010, 23:02

Hallo JacquesMama,

wie geht es jetzt weiter? Ganz einfach 365 Tage mit (hoffentlich) positiven Überraschungen. Manche brauchen länger ander sind schneller. Ich finde es immer wieder grausam, wenn die Eltern erzählen was "Ihre" Kinder schon so alles können. In diesem Fall könnten fast alle Eltern bei solchen Gesprächen die besten Seemänner abgeben. Das ist alles ohne Ende überzogen und übertrieben. Die erzählen doch nur das Positive. Das was ihr Kind noch nicht kann und die Probleme werden verschwiegen. Lass dich also nicht von anderen nervös machen, wenn sie erzählen, wie toll ihr Kind ist und vor allem dass sie Dinge können, die deines nicht kann. Na und? Dafür kann dein Kind vielleicht oder ganz sicher andere Dinge, die Du aber nicht so hervortun möchtest.

Zum Thema Milch trinken schließe ich mich moja mala an. Milch oder Getränke haben meine Kinder immer vor dem Trinken bekommen. Dann ging es Zähne putzen und in Richtung Bett. Ich habe ihnen dann immer noch eine Geschichte vorgelesen und später dann nur noch nach Wunsch erzählt.

Lass dich nicht stressen. Wichtig ist, dass dein Sohn bei den "U" untersuchungen gesund ist. Reden und laufen kommen von alleine. Bei manchen Kinder wäre man froh, wenn sie nicht angefangen hätten zu reden. :D

LG Miran
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Re: 1 Jahr alt - und jetzt????

Beitragvon stine » 11. Februar 2010, 09:27

Entwicklung des Kleinkinds im 2. Lebensjahr

Im zweiten Lebensjahr wächst das Durchsetzungsvermögen


In den letzten 12 Monaten hat Ihr Kind große Fortschritte gemacht. Es kann nun im Alter von 18 Monaten schon recht sicher alleine gehen, vielleicht sogar rennen und ein paar Schritte rückwärts machen. Auch die Treppen meistert es irgendwie - auf allen Vieren oder auf zwei Beinen, wenn es sich festhalten kann. Ballspiele sind beliebt - egal ob Junge oder Mädchen.


Seine Motorik ist so weit entwickelt, dass es Buchseiten umblättern und gut mit dem Löffel essen kann. Ihr Kind liebt es irgendetwas ein- und auszuräumen. Mit Wasser, Sand und Erde kann man herrlich matschen. Alles will angefasst werden und schon bald wird Ihr Kind versuchen, eine Kiste oder einen Stuhl so zu verschieben, dass es auch höher gelegene Dinge packen kann. Klettern ist überhaupt seine Lieblingsbeschäftigung.


Junge oder Mädchen - so langsam wird ihr Kind einen Unterschied bemerken und mit großer Neugier studieren. Zudem kennt es schon viele seiner Körperteile, es wird Ihnen mit Begeisterung immer wieder Ohren, Augen, Nase, Hände und Füße zeigen, wenn Sie es danach fragen.


Zweiwort-Sätze sind nun selbstverständlich. Es versteht praktisch alles was Sie sagen und sagt am liebsten zu allem und jedem "NEIN!". Ihr Kind hört sicher gerne Geschichten und liebt Wiederholungen. Zudem mag es alle Gegenstände, mit denen es "Musik" machen kann, Musik allerdings, die in Ihren Ohren wohl eher als Lärm empfunden wird.


Trotzkopf


Eben noch in friedliches Spiel vertieft - verwandelt sich Ihr Kind von einer Minute zur anderen in ein schreiendes, tobendes Energiebündel, das sich mit aller Kraft gegen alle Argumente und jegliche Beruhigungsversuche wehrt. Dies ist eine wichtige Entwicklungsphase im Leben eines Kleinkindes: die sogenannte Trotzphase, die ungefähr im Alter zwischen 2 1/2 und 3 Jahren beginnt und ungefähr bis zum 4. Lebensjahr dauern kann.

Angesichts von Wutausbrüchen, Toben und Brüllen, gepaart mit heftigem körperlichen Einsatz, der von Treten über Faustattacken bis zum Wälzen auf dem Boden geht, stehen Mütter und Väter manchmal ziemlich hilflos da.



Doch auch wenn Sie sich als Ziel dieser heftigen Ärgerreaktionen erleben: Die Kinder proben nicht den Widerstand, um ihre Eltern zu ärgern. Es geht nicht um das Dagegensein an sich, vielmehr ist die Trotzphase die erste Ablösung von den Eltern, der Weg zum selbst bestimmten Handeln, zum Selbständigwerden Ihres Kindes.



Es gibt Parallelen zur körperlichen Entwicklung: Die Trotzphase geht mit der so genannten analen Phase einher. Ab dem zweiten Lebensjahr kann das Kind seine Muskeln immer besser nach seinem eigenen Willen kontrollieren und lernt auch, seinen Schließmuskel zu beherrschen. Dieses Festhalten und Loslassen ist ein Spiel und bedeutet für ein Kind auch Selbstständigkeit.

Gleichzeitig wird die gewonnene Selbstständigkeit von den Forderungen der Erwachsenen eingeschränkt, die im Rahmen der Sauberkeitserziehung das Kind mit Regeln konfrontieren.


In dieser Trotzphase möchte Ihr Kind die Dinge nach seinen eigenen Wünschen gestalten und ausprobieren und stößt dabei ständig an Grenzen, erlebt Verbote und Einschränkungen. Und das vor allem von den Eltern, auf die es sich doch bisher so gut verlassen konnte! Es erlebt sich und seine Bedürfnisse als gegensätzlich zu den Wünschen der Eltern. Die Trotzreaktion ist daher Ausdruck dieser nicht zu verstehenden Diskrepanz. Doch diese erste Konflikterfahrung und die aggressiven Gefühle, die das Kind dabei erlebt, sind unerlässlich für eine gesunde Entwicklung hin zu einem eigenen Willen.



Wichtig dabei ist die Reaktion der Eltern: Auch wenn Ihnen angesichts Ihres schreienden und nicht zu bändigen Sprösslings manchmal der Geduldsfaden reißt ist gerade jetzt Gelassenheit und Geduld die hilfreichste aller Reaktionen.

Wenn Sie verstehen, in welch innerem Chaos sich Ihr Kind befindet, werden Sie es leichter haben, die wütenden Reaktionen mit innerer Distanz zu sehen. Bestrafungen und zusätzliche Verbote, die als weitere Einschränkungen empfunden werden, machen jetzt keinen Sinn und verstärken nur Trotz und Ärger.

quelle: http://www.schwangerundkind.de/zweites-lebensjahr.html

das nur mal so als anhaltspunkt.. man kann sehr viel ergoogeln, wenn man neugierig ist.. was so alles kommen "könnte" *""*
ich denke du wirst es einfach merken, es kommt noch eine ganze menge auf dich zu!
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